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US-Ermittler untersuchen nun auch Rentenmarkt

Im Vorfeld der Anschläge der Anschläge in den USA hat es möglichweise verdächtige Finanzgeschäfte gegeben. Nach den Aktienmärkten rücken jetzt auch Staatsanleihen ins Visier der Ermittler.

sia NEW YORK. Die Untersuchung verdächtiger Finanzgeschäfte, durch die Terroristen möglicherweise von den Anschlägen am 11. September profitiert haben könnten, weitet sich auf den Rentenmarkt aus. Auf Rat eines Anleihehändlers hat der US-Sicherheitsdienst die US-Staatsanleihe mit fünfjähriger Laufzeit ins Visier genommen. Diese Anleihe wäre eine geeignete Anlageform, in die ein Spekulant in Erwartung einer globalen Wirtschaftskrise investieren würde. Denn sie ist durch die staatliche Garantie besonders sicher und gewinnt stets dann an Wert, wenn Investoren aus riskanteren Anlageformen in sicherere Investments flüchten.

Seit dem 11. September hat diese 5-jährige US-Staatsanleihe um 2,5 % zugelegt. Mit einem entsprechenden Termingeschäft hätte ein Baisse-Spekulant ein Vielfaches dieser Rendite erzielen können.

Die US-Ermittler haben nun Bondhändler um Informationen über große Kauforders in dieser Anleihe gebeten, vor allem über eine Einzelkauforder über 5 Mrd. $, war aus Ermittlungskreisen zu erfahren.

Indessen haben die Ermittlungen auf dem Aktienmarkt noch keinen Nachweis erbracht, dass verdächtige Marktbewegungen in Versicherungs- und Fluglinien-Aktien aus dem Terroristenumfeld in Auftrag gegeben wurden. Die US-Börsenaufsicht (SEC) soll nun Wertpapierhäuser aufgefordert haben, Kundendaten und Orderbücher aus den Tagen vor dem Anschlag auszuhändigen. Dies wurde von der SEC allerdings offiziell nicht bestätigt.

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