US-Firmenchefs
Optimismus hat leicht abgenommen

Die US-Firmenchefs sehen nach einer Studie des Forschungsinstituts Conference Board ihre kurzfristigen Wirtschaftsaussichten etwas weniger optimistisch als vor drei Monaten.

Reuters NEW YORK. Der auf das Ergebnis einer Befragung von mehr als 100 Managern errechnete Vertrauens-Index sei im zweiten Quartal auf 61 von 66 im ersten Quartal gesunken, teilte Conference Board am Mittwoch mit. Allerdings rechneten noch immer fast 70 Prozent der befragten Firmenchefs mit einem Anstieg der Unternehmensgewinne in den nächsten zwölf Monaten, hieß es weiter.

"Die Firmenchefs sehen weiterhin die wirtschaftlichen Konditionen günstig, sie sind aber beim Blick auf die Zukunft etwas vorsichtiger", sagte Conference Board-Direktorin Lynn Franco. Nach Beurteilung von 62 Prozent der befragten Unternehmenschefs seien die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen besser als vor sechs Monaten. In der vorangegangenen Umfrage hatten lediglich etwa 50 Prozent der Firmenchefs diese Meinung vertreten.

Mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen in den kommenden Monaten rechneten in der jüngsten Umfrage 71 Prozent der befragten Firmenchefs, verglichen mit knapp 80 Prozent in der vorangegangenen Umfrage, hieß es weiter. Die Wirtschaftsforscher stellten allerdings branchenspezifische Unterschiede fest. Die Firmenchefs aus dem Verarbeitenden Gewerbe seien optimistischer als die aus dem Dienstleistungssektor, hieß es.

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