US-Frühindikator
Signal für Erholung in den USA

Die Stimmung in der US-Wirtschaft hat sich im Mai so stark wie seit 18 Monaten nicht mehr verbessert. Der vom Forschungsinstitut Conference Board am Mittwoch veröffentlichte Index der Frühindikatoren ging deutlich stärker nach oben als von Analysten erwartet.

HB NEW YORK. Die Stimmung in der US-Wirtschaft hat sich im Mai so stark wie seit 18 Monaten nicht mehr verbessert. Der vom Forschungsinstitut Conference Board am Mittwoch veröffentlichte Index der Frühindikatoren ging deutlich stärker nach oben als von Analysten erwartet. Ausschlaggebend waren die gestiegenen Kurse an der Wall Street und das Verbrauchervertrauen. Nach Aussage des Institutsökonomen Ken Goldstein deuten die Daten auf eine moderate Erholung der Wirtschaft in den USA hin.

Der Index der zehn wichtigsten Wirtschaftsdaten kletterte um 0,5 % gegenüber dem Vormonat. Im April war er nach drei rückläufigen Monaten leicht um 0,1 % gestiegen. Es war das erste Mal seit Oktober 1999, dass der Index zwei Monate hintereinander stieg.



Das steigende Konjunkturbarometer zeige, dass die fünf Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank (Fed) seit Beginn des Jahres Früchte tragen, urteilten Analysten. Von der expansiven Geldpolitik seien in den kommenden Monaten Effekte für die Realwirtschaft zu erwarten. Außerdem rechnen die Ökonomen damit, dass die Steuersenkung, die den US-Verbrauchern in diesem Sommer Erstattungsschecks von rund 300 Dollar pro Person beschert, das Verbrauchervertrauen stützen und die schlechtere Beschäftigungsentwicklung kompensieren wird. Dies könnte die Konjunktur beleben. Die US-Notenbank trifft nächste Woche erneut zusammen. Weil die Inflationsgefahr nach Einschätzung von Fed-Chef Alan Greenspan gering ist, gilt eine weitere Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt als möglich.

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