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US-General: Zahl der Spezialtrupps in Afghanistan deutlich erhöht

Die USA haben seit Freitag die Zahl ihrer in Afghanistan operierenden Spezialkommandos deutlich erhöht. Das bestätigte Generalstabschef Richard Myers am Sonntag in einem Interview der US-Fernsehgesellschaft NBC.

dpa WASHINGTON. Zugleich wies er einen Bericht in der neusten Ausgabe der Zeitschrift "New Yorker" zurück, dem zufolge bei einer Operation in Afghanistan am 20. Oktober zwölf US- Elitesoldaten durch Taliban-Milizionäre verletzt worden seien, drei davon sogar schwer.

Das treffe absolut nicht zu, sagte Myers. Wie bereits bekannt, sei seinerzeit ein an der Mission beteiligter Helikopter auf pakistanischem Boden abgestürzt. Dabei habe es zwei Tote und zwei Verletzte gegeben. Von den in Afghanistan abgesetzten Elitesoldaten hätten einige etwa beim Fallschirmabsprung Kratzer oder blaue Flecken erlitten. Das sei aber alles gewesen. Die Taliban hätten entgegen der Darstellung des "New Yorker" keinen Widerstand geleistet, sondern hätten sich in einem "Zustand der Unordnung" befunden. Die Operation in Afghanistan sei "makellos" verlaufen. Ähnlich äußerte sich auch der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im Afghanistan-Krieg, General Tommy Franks, in einem ABC-Interview.

Myers wie auch Franks betonten, die Militäraktion verlaufe bisher exakt nach Plan. Den Taliban seien erhebliche Schäden zugefügt worden. So könnten sie zum Beispiel zum Teil nur noch durch Boten miteinander kommunizieren. Es liege aber noch ein "erheblicher Kampf" vor den USA, sagte Myers. Er sei aber fest davon überzeugt, "dass wir am Ende gewinnen werden".

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