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US-Gericht verurteilt Daimler-Chrysler nach tödlichem Unfall zu Schadenersatz

Ein US-Gericht hat den Autokonzern Daimler-Chrysler wegen eines Minivan-Unfalls in den USA zu 105 Mill. Dollar (80 Mill. Euro) an Straf- und Schadenersatzzahlungen verpflichtet.

dpa-afx STUTTGART. Ein US-Gericht hat den Autokonzern Daimler-Chrysler wegen eines Minivan-Unfalls in den USA zu 105 Mill. Dollar (80 Mill. Euro) an Straf- und Schadenersatzzahlungen verpflichtet.

Die Jury in Nashville (Bundesstaat Tennessee) kam zu dem Schluss, der Hersteller sei wegen eines fehlerhaften Sitzes indirekt für den Tod eines acht Monate alten Säuglings verantwortlich gewesen.

Daimler-Chrysler wies am Mittwoch die Vorwürfe zurück und will Berufung gegen das Urteil einlegen. Die Sitze seien sicher. Der Unfall und der Tod des Kindes seien darauf zurückzuführen, dass der Fahrer deutlich zu schnell unterwegs gewesen sei.

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