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US-Gericht weist Sammelklagen gegen deutsche Versicherer ab

ap NEW YORK. Ein US-Bundesgericht hat zwei Sammelklagen gegen mehrere deutsche Versicherungen wegen nicht geleisteter Entschädigungen von NS-Zwangsarbeitern abgewiesen. Das Bundesgericht in Manhattan im US-Staat New York berief sich in der am Montag veröffentlichten Entscheidung auf die Einigung vom Juli, wonach NS-Zwangsarbeiter aus einem Fonds der deutschen Wirtschaft und des Staates entschädigt werden sollen.

Mit dem in Berlin nach langwierigen Verhandlungen unterzeichneten Vertrag wurde die Stiftung zur Entschädigung der Zwangsarbeiter ins Leben gerufen, die mit zehn Mrd. DM ausgestattet werden soll. Die deutsche Wirtschaft und der Staat sagten zu, sich daran mit jeweils fünf Mrd. DM zu beteiligen. Eine wesentliche Bedingung der Wirtschaft dafür war, dass die Unternehmen in den USA künftig vor Entschädigungsklagen geschützt werden.



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