US-Handelsbeauftragter:
"Irak-Streit hat keine Folgen für Handel"

Der Streit zwischen den USA und mehreren europäischen Ländern wegen des Irak-Krieges hat nach den Worten des US-Handelsbeauftragten Robert Zoellick keine wirtschaftlichen Folgen.

HB/dpa PARIS. Allgemeine Auswirkungen im Handels- und Wirtschaftsbereich habe er für die Europäische Union, Frankreich eingeschlossen, nicht bemerkt, sagte Zoellick am Mittwoch in Paris. In Paris waren Befürchtungen aufgekommen, Washington könne wegen Frankreichs Anti-Kriegs-Haltung zu wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahmen gegen das Land greifen.

Der französische Außenminister Dominique de Villepin bezeichnete den Streit zwischen Washington und Paris wegen des Irak-Krieges als "fruchtlos" und rief zur Zusammenarbeit im Irak auf. Die Europäische Union wolle sich am Wiederaufbau im Irak beteiligen, und Frankreich dringe dabei weiterhin auf eine "zentrale Rolle der UN".

Regierungssprecher Jean-François Copé sagte am Mittwoch in Paris, trotz aller Boykottaufrufe gegen französische Produkte in den USA seien Befürchtungen unangebracht, Washington werde jetzt zu wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen Frankreich greifen. Er verwies auf die engen wirtschaftlichen Verflechtungen der beiden Länder. "In diesem Punkt müssen wir Ruhe und Vernunft bewahren", erklärte Copé.

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