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US-Handelsbilanzdefizit weiter gestiegen

Das US-Handelsministerium hat am Dienstagmorgen Zahlen zur Handelsbilanz veröffentlicht. Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im demnach im Januar auf 33,3 Milliarden Dollar gestiegen.

Ein Rekordvolumen hat der Import von Erdölprodukten erreicht. Gestiegen sind auch die Importe von Autos und Kleidung und Haushaltsgütern. Bei den Exporten wurde ebenfalls ein Zuwachs verzeichnet, dank gestiegener Nachfrage nach US-Halbleitern, Maschinen und anderen Kapitalgütern.
Die Importe sind gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent auf 122,9 Milliarden gestiegen, die Exporte um 0,5 Prozent auf 89,7 Milliarden Dollar. Das Handelsbilanzdefizit liegt im Rahmen der Erwartungen von Marktbeobachtern.
Im Jahr 2000 hatte das Handelsbilanzdefizit einen Rekordbetrag von 369 Milliarden Dollar erreicht und lag damit über der Hoechstmarke aus dem Jahr 1999, wo ein Importüberschuss von 265 Milliarden Dollar verzeichnet wurde.

Ökonomen gehen davon aus, dass sich die Abkühlung der US-Wirtschaft auf die Handelsbilanz niederschlagen wird. Die schwächere Wirtschaftslage in Übersee und der starke Dollar bewirken gleichzeitig eine Verlangsamung der Exporte. Bei den Importen ist eine abnehmende Zuwachsrate festzustellen.

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