US-Handelsembargo im Oktober 2000 gelockert
Erste US-Lebensmittellieferung in 40 Jahren nach Kuba

Erstmals seit der Verhängung des Handelsembargos vor 40 Jahren liefert eine Firma aus den USA Lebensmittel an Kuba.

dpa-afx HAVANNA. Wie Vertreter des Agrarunternehmens Archer Daniels Midland Company am Freitag in Havanna mitteilten, stach ein Frachter mit 24 000 Tonnen Mais am Freitag in New Orleans (US-Staat Louisiana) in See. Das Schiff wird am Sonntag in Havanna erwartet.

Der US-Kongress hatte im Oktober 2000 das Handelsembargo gelockert und den Verkauf von Lebensmitteln und Medizin nach Kuba genehmigt. Vor allem die Agrarlobby der USA hatte darauf gedrängt, weil Kuba jedes Jahr rund die Hälfte seines Nahrungsmittelbedarfs importieren muss und dieses Geschäft den US-Farmern wegen des Embargos entging.

Kuba hatte sich aber zunächst geweigert, von den neuen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, da die Regierung in Havanna eine vollständige Aufhebung des von ihr als "Blockade" bezeichneten Embargos verlangt. Dies änderte sich erst mit dem Hurrikan "Michelle", der Anfang November in Kuba schwerste Schäden anrichtete.

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