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US-Internetfirma Redback Networks senkt Umsatzprognose

rtr SAN JOSE. Das US-Internetunternehmen Redback Networks hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Quartal gesenkt. Der Umsatz werde wegen des unvorhersehbaren Rückgangs auf dem Markt für Telekomausrüstungen rund 30 % geringer ausfallen als zunächst angenommen, teilte das Unternehmen am späten Mittwochabend (MESZ) in San Jose mit. Der Verlust vor außergewöhnlichen Aufwendungen werde voraussichtlich 27 bis 32 US-Cents pro Aktie betragen. Die Umsatzerwartung liege jetzt zwischen 55 und 60 Mill. Dollar. Analysten hatten im Schnitt nur einen Verlust pro Aktie von elf US-Cents bei Umsätzen von 88 Mill. Dollar prognostiziert.

Der Konzern begründete die Gewinn- und Umsatzwarnung damit, dass viele Großkunden wegen der konjunkturellen Abkühlung Investitionen und damit ihre Aufträge auf einen späteren Zeitpunkt verschoben hätten. "Wir gehen davon aus, dass es sich hier um Verzögerungen handelt und nicht um verlorengegangene Geschäfte", sagte Finanzvorstand Dennis Wolf in einer Telefonkonferenz. Die Entwicklung in den nächsten Quartalen sei jedoch kaum vorhersagbar.

Die Aktien von Redback Networks verloren nachbörslich knapp 20 % auf Kurse um 9,35 Dollar, nachdem sie im regulären Handel an der Nasdaq noch mit einem Plus von 8,6 % bei 11,31 Dollar geschlossen hatten.

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