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US-Investmentstrategie: Zu defensiv ist auch nicht gut

Statt zum Jahresende scheinen Investoren schon einige Monate früher in ihren Portfolios aufzuräumen. Aufgrund der offenbar effektlosen Zinssenkungen, dem etwas schwächeren Dollar und den widersprüchlichen Wirtschaftsdaten, gewinnen die Aktien aus defensiven Branchen an Beliebtheit.

Dieser Trend dürfte sich auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten jedoch nicht halten, meinen die Analysten von Merrill Lynch. Defensive Aktien dürften in dieser Zeitspanne nicht als die wahren Gewinner hervorgehen. Selbst eine nur moderate Wirtschaftserholung würde das Wachstumspotenzial zyklischer Unternehmen im Vergleich zu Konsumwerten auf ein doppelt so hohes Niveau hieven. Wer sein Portfolio zu stark auf defensive Sektoren fokussiert, dürfte längerfristig das Nachsehen haben. Investoren, die sich gegen die kurzfristigen Risiken der Konjunktur absichern wollen, sollten statt dessen wachstumsorientierte Konsumwerte wie Avon Products oder Quasi-Zykliker wie British Petroleum ins Depot legen.

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