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US-Kampfflugzeuge greifen Ziele im Irak an

US-Kampfflugzeuge haben nach Militärangaben am Montag eine Luftabwehrstellung im Süden Iraks beschossen.

Reuters WASHINGTON. Zuvor seien US- und britische Kampfflugzeuge von der irakischen Luftabwehr ins Visier genommen worden. Die Flugzeuge patrouillieren in den von den USA festgelegten Flugverbotszonen im Norden und Süden Iraks.

Die Zonen waren vor etwa zehn Jahren eingerichtete worden, um oppositionelle Schiiten im Süden und Kurden im Norden des Landes vor dem Zugriff des irakischen Präsidenten Saddam Hussein zu schützen.

Die USA betreiben den Sturz Saddams, der US-Angaben zufolge nach Massenvernichtungswaffen strebt. Die Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten, Condoleezza Rice, sagte in einem ZDF-Interview dazu: "Natürlich müssen wir darüber mit unseren Freunden und Verbündeten noch beraten, aber früher oder später muss die freie Welt diese schreckliche Gefahr bekämpfen."

US-Präsident George W. Bush hat den Irak zusammen mit Iran und Nordkorea als "Achse des Bösen" bezeichnet. Der Irak verweigert seit Jahren Uno-Inspektoren die Einreise, die überprüfen sollen, ob das Land entgegen den Auflagen der Uno über Bestände an Massenvernichtungswaffen verfügt. Seit Jahresbeginn hat Bush wiederholt erklärt, die USA müssten handeln, damit Irak keine Massenvernichtungswaffen einsetzen könne. Das hat Spekulationen genährt, Irak könnte in dem von den USA ausgerufenen Kampf gegen den Terrorismus nach Afghanistan das nächste Ziel einer Militäraktion sein. Nach offizieller Darstellung ist bislang aber noch keine Entscheidung darüber gefallen.

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