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US-Kampfjets fingen zwei Privatmaschinen ab

Amerikanische Kampfjets haben am Donnerstag aus Sorge vor möglichen Anschlägen zwei kleine Privatmaschinen abgefangen und zu Flughäfen begleitet.

dpa WASHINGTON. Im Bundesstaat Florida zwangen zwei Jets ein einmotoriges Flugzeug mit einem Flugschüler aus Angola zur Landung. Die Behörden hatten Fernsehberichten zufolge vorher eine Funkdrohung aufgefangen, den Flugplatz von Orlando in die Luft zu sprengen. Der Flugschüler sei von Beamten des Bundeskriminalamtes FBI auf dem Flugplatz von Ocala in Empfang genommen und abgeführt worden. In der Maschine sei nichts Verdächtiges gefunden worden.

Über Salt Lake City im Bundesstaat Utah hatte ein Flugzeug mit Prominenz der Fernsehgesellschaft NBC den Funkkontakt verloren und sich auffällig verhalten. Nach der Landung unter "Nachhilfe" der F- 16-Jets im benachbarten Ogden konnte der Privatjet später wieder starten.

Nach den terroristischen Angriffen vom 11. September war der Luftraum in den USA zeitweilig gesperrt worden. Über New York und Washington können Privatflugzeuge weiter nicht ungehindert verkehren. In der vergangenen Woche war jeglicher Flugverkehr in einem Umkreis von 16 Kilometern von Atomkraftwerken untersagt worden.

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