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US-Kartellbehörde prüft Bayer und andere Pharma-Hersteller

afp LEVERKUSEN. Die US-Kartellbehörde FTC nimmt Bayer und andere Medikamentenhersteller wegen Absprachen mit Fabrikanten preisgünstiger Generika unter die Lupe. Entsprechende Informationen der firmenkritischen "Coordination gegen Bayer-Gefahren" bestätigte Bayer-Sprecher Michael Diehl am Freitag in Leverkusen. "Wir führen kooperative Gespräche mit der FTC", betonte Diehl. Das Unternehmen sei "der Auffassung, dass die Behörde keinen Grund zur Beanstandung hat".

Die Federal Trade Commission als Wettbewerbsaufsicht prüfe sämtliche Vergleiche zwischen Pharmafirmen und Generika-Herstellern, sagte Diehl AFP weiter. Bayer war in die Schlagzeilen geraten, weil der Konzern das Monopol seines Milzbrand-Medikaments Ciprobay auf dem amerikanischen Markt ungeachtet der jüngsten Terroranschläge mit Anthrax aufrecht erhalten will. Nach tagelangem Streit einigte sich das Unternehmen mit der US-Regierung auf eine Belieferung zu deutlich niedrigeren Preisen als bisher.

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