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US-Konjunktur: Quartal verläuft schwach

Die für Mai gemeldeten Wirtschaftsdaten deuten auf ein weiter nachlassendes Wirtschaftsumfeld, so der Bear Stearns Chef-Volkswirt Wayne Angell. Am Arbeitsmarkt gingen mittlerweile in zwei Monaten in Folge Arbeitplätze verloren.

Allein im verarbeitenden Gewerbe wurden 124.000 Stellen abgebaut. Gekoppelt mit einem nationalen Einkäufer-Index, der von 43,2 im April auf 42,1 im Mai gesunken ist, scheint das Umfeld der verarbeitenden Industrie mit einem noch schnelleren Tempo nachzulassen. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass das BIP im zweiten Quartal mit einem leichten Minus enden wird", meint Angell weiter. Die Notenbank dürfte am 27. Juni die Zinsen zwar nicht mehr um 50 Basispunkte, aber um 25 Basispunkte senken. Der Aktienmarkt scheint über die Konjunkturschwäche hinweg zu schauen und konzentriert sich auf eine Erholung gegen Ende des Jahres. Auch Angell geht davon aus, dass sich das Wirtschaftsumfeld ab dem vierten Quartal und bis ins Jahr 2002 hinein erholen wird. Unsicher ist weiterhin, wie lange die Konjunktur braucht, um die Überinvestitionen in Technologie zu verdauen - einer der Hauptauslöser für die Konjunkturerholung.

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