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US-Konjunktur verliert im 2. Quartal an Tempo - 3,0 Prozent Wachstum

(dpa-AFX) Washington - Die geringe Kauflaune der Verbraucher hat den US-Konjunkturmotor im zweiten Quartal zum Stottern gebracht. Die größte Volkswirtschaft der Welt wuchs von April bis Juni langsamer als zu Jahresbeginn und auch weniger als von Experten vorausgesagt.

(dpa-AFX) Washington - Die geringe Kauflaune der Verbraucher hat den US-Konjunkturmotor im zweiten Quartal zum Stottern gebracht. Die größte Volkswirtschaft der Welt wuchs von April bis Juni langsamer als zu Jahresbeginn und auch weniger als von Experten vorausgesagt.

Wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington in einer ersten Schätzung bekannt gab, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer hochgerechneten Jahresrate von 3,0 Prozent zu. Volkswirte waren im Durchschnitt von 3,6 Prozent ausgegangen. Im ersten Quartal war die Wirtschaft nach revidierten Berechnungen um 4,5 Prozent gewachsen. Zunächst war von 3,9 Prozent ausgegangen worden.

Der Eurokurs < Eurous.FX1 > stieg nach Veröffentlichung der Zahlen wieder über die Marke von 1,21 Dollar. Die deutschen Anleihen bauten ihre Kursgewinne aus. Der Euro-Bund-Future < Fgbl092004f.DTB > kletterte über die Marke von 114 Punkten. Die Aktienmärkte < DAX.ETR > reagierten dagegen mit Kursverlusten.

Geringe Kauflaune

Hauptursache für die unerwartet niedrige Wachstumsrate waren die Konsumentenausgaben, die mit 1,0 Prozent so schwach stiegen wie seit drei Jahren nicht mehr. Im ersten Quartal waren sie noch um 4,5 Prozent geklettert. Die Verbraucher sind die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft. Ihre Ausgaben machen rund zwei Drittel des BIP aus.

Als Stütze der US-Konjunktur erwiesen sich die Exporte. Die Ausfuhren stiegen um 13,2 Prozent und damit deutlich stärker als zu Jahresbeginn (7,3 Prozent). Die Importe legten um 9,3 Prozent zu.

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