US-Konjunkturdaten weitgehend ignoriert: Euro steigt wieder über 1,08 US-Dollar

US-Konjunkturdaten weitgehend ignoriert
Euro steigt wieder über 1,08 US-Dollar

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag zum US-Dollar deutlich gestiegen und hat die Marke von 1,08 $ überschritten. Die gewachsene Angst vor Terroranschlägen hat laut Devisenexperten den Dollar belastet.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Im späten Nachmittagshandel kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,0813 Dollar. Die europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0758 (Mittwoch: 1,0731) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9295 (0,9319) Euro.

Die Festnahme zweier Männer wegen Terrorverdacht in der Nähe des Flughafens London-Heathrow habe die Unsicherheit erhöht und den Dollar erneut unter Druck gebracht, sagte Devisen-Experte Patrik Laub von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Die schwache Eröffnung der US-Aktienmärkte habe die US-Währung zusätzlich belastet, sagte Devisen-Experte Laub. Die US-Konjunkturdaten seien in diesem von der Politik dominierten Devisenmarkt weitgehend ignoriert worden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6644 (0,6638) britische Pfund, 130,38 (129,96) japanische Yen und 1,4688 (1,4674) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 352,80 (356,30) Dollar notiert.

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