US-Läuferin machts möglich
Silber für Grit Breuer und Company

dpa EDMONTON. Die Amerikanerin Suzien Reid bescherte der deutschen 4x400-m-Staffel zum Abschluss der Leichtathletik-WM am Sonntagabend (Ortszeit) in Edmonton das silberne Glück. Das unglückliche US-Girl verlor als Schlussläuferin beim Wechsel den Staffelstab und musste die neuen Weltmeisterinnen aus Jamaika (3:20,65 Minuten), Deutschland (3:21,97) und Russland (3:24,92) vorbeiziehen lassen. «Für die Amerikaner ist es traurig. Wir sind dafür total glücklich. Doch so ist der Sport», freute sich Grit Breuer, die ohne den US-Unfall als Dritte ins Ziel gekommen wäre.

Zusammen mit Florence Ekpo-Umoh (Mainz), Shanta Ghosh (Rehlingen) und Claudia Marx (Berlin) gelang der Magdeburgerin, was ihr als Solistin als Vierte knapp misslungen war. «Seit 1991 habe ich damit von jeder WM eine Medaille mitgenommen», meinte die 29-Jährige, die vor allem ihre jungen Mitläuferinnen lobte: «Die jungen Mädchen haben nicht so viel Erfahrung, aber sie haben es sensationell gemacht.»

Etwas bangen musste man bei Startläuferin Ekpo-Umoh, die ihre Runde als Vierte beendete. «Ich war etwas zu verkrampft», berichtete die gebürtige Nigerianerin, die sich jedoch auf die nachfolgenden drei Läuferinnen verlassen konnte. «Man hatte den Zwang, dran zu bleiben», sagte Gosh. Und die an dritter Position laufende Marx fügte hinzu: «Ich haben nur gedacht: renn', renn', renn', damit Grit den Stab so schnell wie möglich bekommt.» Es war schnell genug - dank Suzien Reid.

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