US-Medienkonzern verbucht Rekordgewinn
Viacom zahlt erstmals Quartalsdividende

Das amerikanische Medienunternehmen Viacom hat dank starker Werbeeinnahmen im zweiten Quartal 2003 bei Umsatz und Gewinn Rekorde verbucht. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Quartalsgewinn im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 21 Prozent auf 660 Mill. Dollar (579 Mill. Euro) oder 37 (Vorjahr:31) Cent je Aktie. Der Quartalsumsatz erhöhte sich um zehn Prozent auf 6,4 Mrd. Dollar. Viacom wird auch erstmals eine Quartalsdividende in Höhe von sechs Cent je Aktie ausschütten.

HB/dpa NEW YORK. Zu Viacom gehören Fernsehfirmen wie CBS und UPN Television, Fernsehstationen, Kabelfernsehsender wie MTV, VH1 und Nickelodeon, zahlreiche Radiosender, Plakatwerbefirmen, das Paramount-Filmstudio, Freizeitparks, der Buchverlag Simon & Schuster sowie der Videoverleiher Blockbuster.

Viacom mit Sitz in New York erhöhte den Haljahresumsatz um 8 % auf 12,5 Mrd. Dollar. Die Gesellschaft verdiente in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1,1 Mrd. Dollar oder 64 Dollar je Aktie gegenüber einem Verlust von 567 Mill. Dollar oder 32 Cent je Aktie in der Vorjahresvergleichszeit.

Konzernchef Sumner Redstone hob den Kauf der 50-prozentigen Restbeteiligung an dem Kabelfernsehkanal Comedy Central im Mai für 1,2 Mrd. Dollar in bar hervor. Sowohl die werbegetragenen als auch die anderen Geschäftszweige hätten zu den Rekordergebnissen beigetragen.

Viacom erwartet für das Gesamtjahr 2003 einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn solle um deutlich mehr als 10 % zulegen. Der Medienkonzern geht auch für 2004 von einem starken Wachstum aus.

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