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US-Notenbank senkt die Zinsen um 25 Basispunkte

Die Federal Reserve hat zum elften Mal in diesem Jahr die Zinsen gesenkt. Das Komitee um Notenbank-Chef Alan Greenspan senkt die Zinsen um 25 Basispunkte . Damit liegt der Zinssatz bei 1,75 Prozent und auf dem niedrigsten Niveau seit 1951. Die Inflationsrate von zur Zeit 2,1 Prozent mitgerechnet waren die Realzinsen bereits vor der Entscheidung negativ.

Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve begründet seine Entscheidung mit "nach wie vor gegebenen Risiken" für die US-Konjunktur. Die Wirtschaft sei weiterhin und bleibe auf absehbare Zeit schwach. Tatsächlich zeichnen aktuelle Marktdaten - von der Arbeitslosenstatistik bis zu den schwachen Umsätzen im Einzelhandel - kein gutes Bild.

Die meisten Marktteilnehmer hatten mit einer Senkung der Zinsen um 25 Punkte gerechnet. Allein die Analysten von Goldman Sachs hatten am Morgen erklärt, man schließe in Anbetracht des sehr schwachen Arbeitsmarktberichtes sogar eine Zinssenkung um 50 Basispunkte nicht aus. Goldman Sachs geht davon aus, dass die Fed im Januar erneut aktiv wird und der Zinssatz in den USA spätestens im Laufe des ersten Quartal des kommenden Jahres bis auf 1,5 Prozent sinken werde.

Der Handel an der Wall Street reagiert kaum auf die Entscheidung der Fed. Der Dow Jones Index hatte schon vor der Entscheidung sein Tageshoch verlassen, notiert aber immer noch mit 35 Zählern im Plus. Die Nasdaq steht weiter mit 25 Punkten im grünen Bereich.

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