US-Notenbank tagt
Wall Street hofft auf Zinswende

Investoren an der Wall Street erwarten am Dienstag von der US-Notenbank ein Zinssignal. Zahlreiche Stimmen spekulieren auf eine Zinssenkung.

itt DÜSSELDORF. Investoren an der Wall Street erwarten am Dienstag von der US-Notenbank ein Zinssignal. In den letzten Tagen ist nach Ansicht von Analysten die Wahrscheinlichkeit für eine sofortige Zinssenkung gestiegen. Grund sind die unverändert negativen Signale der US-Konjunktur und die Flut von Gewinnwarnungen durch US-Unternehmen. Dies könnte die Bereitschaft der US-Notenbank (Fed) erhöht haben, schnell zu handeln, um eine harte Landung der US-Konjunktur zu vermeiden. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Fed-Insider. Allerdings sei die Meinungsbildung innerhalb der US-Notenbank noch nicht abgeschlossen.

Als weitgehend sicher gilt an den Märkten und unter Analysten, dass die US-Notenbank zumindest ihre grundsätzliche Neigung zu Zinssenkungen ankündigen wird. Dem könnte dann ein Zinsschritt im Januar folgen. Derzeit liegt der wichtigste Leitzins, der Tagesgeldsatz, bei 6,5 %. Dies ist das höchste Niveau seit neun Jahren.

Die Akteure an der Wall Street spekulieren weiter auf eine Zinssenkung. Sowohl die Aktien- als auch die Rentenkurse stiegen entsprechend. Bereits seit Anfang Dezember klettern insbesondere die Anleihenotierungen (und sinken die Renditen), weil der Markt mit einer Zinswende in den USA rechnet. Den jüngsten Zinserhöhungszyklus hatte die Fed im Juni 1999 begonnen. Seither hat sich der Leitsatz für Tagesgeld um 1,75 Prozentpunkte erhöht.

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