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US-Notenbankchef: Phase niedriger Leitzinsen muss endenDPA-Datum: 2004-07-20 21:53:10

(dpa-AFX) Washington - US-Notenbankchef Alan Greenspan hat bei seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats darauf hingewiesen, dass die Phase niedriger Leitzinsen enden muss. Finanzmärkte, Haushalte und die Unternehmen seien für eine neutralere Ausrichtung der Geldpolitik einigermaßen vorbereitet, sagte Greenspan am Dienstag vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington. Die US-Wirtschaft habe eine Phase sich selbst tragenden Wachstums erreicht.

(dpa-AFX) Washington - US-Notenbankchef Alan Greenspan hat bei seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats darauf hingewiesen, dass die Phase niedriger Leitzinsen enden muss. Finanzmärkte, Haushalte und die Unternehmen seien für eine neutralere Ausrichtung der Geldpolitik einigermaßen vorbereitet, sagte Greenspan am Dienstag vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington. Die US-Wirtschaft habe eine Phase sich selbst tragenden Wachstums erreicht.

Die wirtschaftliche Aktivität habe sich nicht nur beschleunigt, sondern die Expansion sei "breiter angelegt" und habe zu "nennenswerten Beschäftigungszuwächsen" geführt, sagte Greenspan.

Ende Juni hatte die US-Notenbank ihren Leitzins erstmals seit vier Jahren wieder erhöht und um 0,25 Punkte auf 1,25 Prozent angehoben. Dabei deuteten die Währungshüter eine "maßvolle Straffung" der Geldpolitik an.

Inflation

Das derzeit niedrige Leitzinsumfeld sei für die Wirtschaft ein größeres Risiko als der Übergang zu höheren Leitzinsen, sagte Greenspan. Die Notenbank werde entsprechend den Erfordernissen reagieren, die Inflation unter Kontrolle zu halten. Im Falle einer höher als gegenwärtig erwarteten Inflation sei die Fed zu einer schnellen und flexiblen Reaktion bereit.

Darüber hinaus betonte Greenspan, dass es weiter klare Anzeichen für eine Erholung am US-Arbeitsmarkt gebe. Das Tempo der Neueinstellungen sollte wichtige Folgewirkungen für die Konsumausgaben haben.

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