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US-Ökonom Lazear von Bonner Wirtschaftsinstitut ausgezeichnet

Der amerikanische Wirtschaftsforscher Edward Lazear ist mit dem Preis des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ausgezeichnet worden.

dpa BONN. Der amerikanische Wirtschaftsforscher Edward Lazear ist mit dem Preis des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ausgezeichnet worden. Der mit 50 000 Euro dotierte Preis für Arbeitsökonomie wurde dem an der Universität von Stanford (USA) lehrenden Wissenschaftler vom Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Post World Net, Klaus Zumwinkel, überreicht.

Lazear gelte als Begründer des wichtigsten Forschungszweiges der Personalökonomie, hieß es in der Begründung. Lazear kritisierte bei der Preisverleihung die derzeitige Diskussion um das deutsche Mitbestimmungsrecht. Die Mitbestimmung habe sich hervorragend bewährt und führe zu innerbetrieblichen Leistungssteigerungen. "Wer dieses Prinzip in Frage stellt, riskiert Produktivitätsverluste der deutschen Wirtschaft", sagte Lazear.

Das von der Deutschen Post-Stiftung geförderte IZA gab ebenfalls bekannt, dass der frühere Chef der Bundesagentur für Arbeit, Florian Gerster, künftig als Berater für das Institut arbeiten werde. Gerster war im Januar wegen der umstrittenen Vergabe von PR-Beraterverträgen von seinem Chef-Posten entlassen worden.

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