US-Patentschutz für Prozac ausgelaufen
Rückläufige Prozac-Umsätze drücken Eli-Lilly-Gewinne

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat im ersten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze bei seinem wichtigsten Medikament Prozac, einem Mittel gegen Depressionen, einen Gewinneinbruch verzeichnet.

reuters INDEANAPOLIS. Der Gewinn je Aktie sei im ersten Quartal 2002 auf 58 Cents von 74 vor einem Jahr gesunken, teilte der Arzneimittelhersteller am Montag in Indianapolis mit. Damit traf Eli Lilly indes die Schätzungen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Gewinn je Aktie in dieser Höhe gerechnet hatten.

Das Unternehmen selbst hatte zuletzt einen Gewinn je Aktie von 56 bis 58 Cents für das Quartal prognostiziert. Eli Lilly musste damit nun schon das dritte Mal in Folge einen Ergebnisrückgang melden. Den weiteren Angaben zufolge sank der Umsatz im ersten Quartal um neun Prozent auf 2,56 Milliarden Dollar.

Der US-Patentschutz für das umsatzstarke Antidepressivum Prozac war im vergangenen Jahr ausgelaufen. Seit August 2001 steht das Mittel im Wettbewerb mit kostengünstigeren Nachahmermedikamenten. Die Einbußen bei Prozac hofft Eli Lilly durch die Markteinführung einer Reihe neuer Medikamente aus der gut gefüllten Forschungspipeline, dem Bestand an in der Entwicklung befindlichen Medikamenten, auszugleichen.

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