US-Pharmakonzern Merck meldet geringen Gewinnrückgang
Mercks Kassenschlager hat an Fahrt verloren

Der weltweit drittgrößte Pharmakonzern Merck & Co hat im ersten Quartal 2002 einen minimalen Gewinnrückgang bei gleichzeitigem Umsatzwachstum verbucht. Der schwache Absatzanstieg seines Arthritismedikaments Vioxx und die starke Konkurrenz im Bereich der Nachahmermedikamente (Gerenika) lasteten auf den Quartalsergebnissen, teilte der US-Konzern am Donnerstag mit.

Reuters NEW YORK. Der Gewinn der ersten drei Monate sei leicht auf 1,63 Milliarden Dollar oder 71 Cent je Aktie von 1,66 Milliarden Dollar oder 71 Cent im Vorjahr gefallen, teilte der im Blue-Chip-Index Dow Jones gelistete Konzern weiter mit. Dagegen sei der Umsatz um sieben Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar von 11,35 Milliarden Dollar gestiegen. Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Durchschnitt mit einem Gewinn von 71 Cent gerechnet.

Für das zweite Quartal 2002 erwartet der im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Pharmakonzern einen Gewinn je Aktie in der Spanne von 75 bis 78 Cent. Für 2003 rechnet Merck wieder mit besseren Wachstumszahlen. Merck erwartet für das Gesamtjahr 2002 einen Gewinn auf Vorjahresniveau, da die Konkurrenz im Bereich der Generika seine Absätze verschreibungspflichtiger Präparate drücke.

Vier von Mercks absatzstärksten Präparaten hatten jüngst ihren Patentschutz verloren. Zudem stiegen den Angaben nach die Verkäufe von Mercks Kassenschlager, dem Arthritismedikament Vioxx, im ersten Quartal im Vergleich zum Schlussquartal 2001 lediglich noch um 18 Prozent auf 650 Millionen Dollar. Dagegen sei im Vergleich zum Vorjahresquartal noch ein Absatzunterschied von 34 Prozent erzielt worden, erklärte das Unternehmen.

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