US-Polizei beschlagnahmt Rekordmenge an Raubkopien
Größter Schlag gegen Softwarepiraten in den USA

Die US-Polizei hat eine Rekordmenge an Raubkopien von Software im Wert von rund 100 Mill. $ (113 Mill. Euro/221 Mill. DM) beschlagnahmt, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

ap/afp WHITTIER. Darunter waren auch fast 31 000 Raubkopien der Windows-Betriebssysteme ME und 2000 Professional sowie zehntausende gefälschte Programmpakete von Symantec wie etwa Norton Antivirus. "Die sehen so gut aus, ein Käufer hätte keinen Unterschied zu den Originalprodukten gesehen", erklärte Sheriff Lee Baca.

Die Software-Ladung stammte aus Taiwan und enthielt auch echt aussehende Verpackungen, Handbücher, holographische Stempel, Registrierungsnummern und Echtheitsbescheinigungen. Einige waren auch mit dem Hinweis versehen, dass keine illegalen Kopien von den Programmen angefertigt werden dürften. Bei Bedenken sollten sich die Kunden an Microsoft wenden. Der Beschlagnahme waren 18-monatige Ermittlungen vorangegangen. Drei Personen wurden festgenommen.

Nach den Worten eines Microsoft-Sprechers fährt die Computerindustrie durch schwarz kopierte Produkte jährlich Verluste von 12 Mrd. $ ein. Die Polizei von Los Angeles hatte bereits in der vergangenen Woche drei Verdächtige festgenommen. Sie sollen einem Netzwerk von Software-Piraten angehören, das illegal kopierte Computerprogramme von Taiwan in die USA schmuggelt.

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