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US-Polizei verhindert Schulmassaker

Ein 16-jähriger Schüler hat im US-Bundesstaat Massachusetts ein Schulmassaker geplant. Der Junge habe acht Mitschüler und Lehrer ermorden wollen, berichtete die Polizei nach der Festnahme des Jungen am Mittwoch in Marshfield.

dpa MARSHFIELD/WASHINGTON. Ein 16-jähriger Schüler hat im US-Bundesstaat Massachusetts ein Schulmassaker geplant. Der Junge habe acht Mitschüler und Lehrer ermorden wollen, berichtete die Polizei nach der Festnahme des Jungen am Mittwoch in Marshfield.

Die Tat sei für den sechsten Jahrestag der Tragödie an der Columbine High School in Colorado geplant gewesen. Dort hatten im April 1999 zwei Schüler zwölf junge Leute und Lehrer und anschließend sich selbst umgebracht.

Der Junge habe bereits detaillierte Pläne gemacht, welche Türen er an der Schule blockieren wollte, damit niemand fliehen könne, sagte Polizeisprecher Philip Tavares. Er habe zudem vorgehabt, Polizisten und Feuerwehrleute umzubringen, die nach den Notrufen zu der Schule geeilt wären. Nach Polizeiangaben fanden sich auf dem Computer des Jungen Anleitungen zum Bombenbauen und Adressen von Waffenhändlern.

Nach Angaben des Vaters war der Junge Mitglied einer Gruppe mit dem Namen "Geborene Killer", berichtete die Zeitung Boston Herald. Er sei erst vor kurzem als selbstmordgefährdet in einer Klinik behandelt worden. Auch die Täter von Columbine gehörten einer obskuren Gruppe an, der "Trench Coat Mafia".

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