US-Präsidentschaftswahl
Obama punktet bei Superdelegierten

US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama macht im Rennen um die Unterstützung der sogenannten Superdelegierten seiner Demokratischen Partei immer mehr Boden gut. Experten halten mittlerweile sogar eine Fluchtbewegung dieser wichtigen Delegierten von Hillary Clinton in Richtung ihres Konkurrenten für möglich.

HB WASHINGTON. Obamas Konkurrentin Hillary Clinton hat einer Zählung des US-Senders MSNBC zufolge mittlerweile nur noch einen Vorsprung von etwa 30 solcher Amtsträger und Parteifunktionäre, die beim Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer nicht an die Vorwahl-Ergebnisse aus ihren Bundesstaaten gebunden sind. Im Januar führte Clinton in diesem Vergleich noch mit 100 Stimmen.

Weil die Vorwahlen der Demokraten bislang keinen klaren Favoriten ergeben haben, könnten die Superdelegierten den Ausschlag dafür geben, wen die Partei gegen den Republikaner John McCain in die Wahl im November schickt. Laut MSNBC haben sich bislang 256 dieser heftig umworbenen Delegierten auf Clinton festgelegt und 225 auf Obama. Mehr als 300 seien unentschlossen oder müssten noch benannt werden.

„Die Superdelegierten können sehen, wie Obamas Vorteile wachsen, und es ist ziemlich klar, dass es sehr schwierig für Clinton sein wird, ihn einzuholen“, sagte der Politikwissenschaftler Steven Schier vom Carlton College in Minnesota. „Wenn Obama noch ein paar Siege einfährt, könnte das eine Fluchtbewegung werden.“

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