US-Präsidentschaftswahl
Wie weit ist Obama wirklich vorne?

In den letzten Wochen vor der Wahl überbieten sich die Demoskopen. Alle Umfragen zeigen einen klaren, landesweiten Vorsprung von Barrack Obama. Doch in den einzelnen Umfragen gibt es große Unterschiede.

Klarer Trend

In den letzten Wochen vor der Wahl überbieten sich die Demoskopen. Alle Umfragen zeigen einen klaren landesweiten Vorsprung von Barack Obama, doch in den Details gibt es große Differenzen.

Abstand

Bei einzelnen Umfragen, wie bei der New York Times, führt Obama mit rund 15 Prozentpunkten, bei Gallup (die hier nur die wahrscheinlichen Wähler werten) sind es nur drei Punkte.

Fehlermarge

Die Prognosen enthalten noch große Unsicherheitsfaktoren. Berücksichtigt man diese Unschärfen, liegen Obama und McCain bei IBD/TIPP und Gallup zu eng beieinander, als dass man schon einen Sieger nennen könnte.

Durchschnittswerte

Internetseiten wie Real Clear Politics berechnen den Durchschnitt aller relevanten Umfragen. Hier führt Obama derzeit mit fünf Prozentpunkten, vor einer Woche waren es sieben.

Wahlmänner

Das Rennen wird aber ohnehin in den Bundesstaaten entschieden: Wer dort mehr als 269 Wahlmänner gewinnt, wird Präsident. Auch hier schwanken die Prognosen. CNN liegt im Mittelfeld, dort steht es derzeit: Obama 277 - McCain 174.

Markus Ziener ist Korrespondent in Washington.
Markus Ziener
Handelsblatt / Korrespondent
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