US-Rechtsstreit
Intertainment erzielt ersten Teilerfolg

Der Filmrechtehändler Intertainment hat in dem langwierigen Rechtsstreit mit dem US-Studio Franchise einen ersten Erfolg verbucht.

Reuters MÜNCHEN. Eine Richterin des Bundesbezirksgerichts in Los Angeles habe zwei von drei Schadenersatzklagen gegen Franchise zugelassen, teilte Intertainment am Donnerstag mit. Dabei handele es sich um Klagen im Rahmen eines US-Gesetzes, das bei organisierter Kriminalität dem Geschädigten die dreifache Schadenersatzsumme zuspreche. Daher drohten Franchise Forderungen von 225 Millionen Dollar, hieß es in der Intertainment-Mitteilung.

Das am Neuen Markt gelistete Unternehmen wirft dem US-Studio vor, bei mehr als zehn Filmen überhöhte Budgets in Rechnung gestellt zu haben und beziffert den entstandenen Schaden auf 75 Millionen Dollar. Franchise weist diese Vorwürfe zurück und hat ebenfalls Klage gegen Intertainment eingereicht.

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