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US-Regierung: Aggressive Fiskalpolitik soll Lage stablisieren

Die Regierung scheint laut Goldman Sachs an einem gigantischen Wirtschaftplan zu arbeiten. Mit einer aggressiven Fiskalpolitik hofft man die Konjunktur zu stabilisieren. Bei den vom Kongress für den Wiederaufbau bewilligten 40 Mrd. $ wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bleiben. Das sich in Arbeit befindliche Paket dürfte neue Steuersenkungen und anderweitige Ausgabenpläne beinhalten.

Goldman Sachs wäre nicht überrascht, wenn das Volumen die Marke von 100 Mrd. $ erreichen würde. Das Fiskalpaket würde im Laufe des nächsten Jahres damit ein Gesamtvolumen von 1 bis 1,5 % des BIP ausmachen. Im Fall eines solchen Pakets wird der Haushalt im Fiskaljahr 2002 statt des angepeilten Überschusses von 160 Mrd. $ mit einem Fehlbetrag von 25 Mrd. $ abschließen. Die kräftigen Revidierungen seien nicht nur wegen der aggressiven Fiskalpolitik, sondern auch aufgrund des schlechten Konjunkturverlaufs notwendig, erklärt Goldman Sachs.

So dürften die Steuereinnahmen im kommenden Jahr enttäuschend ausfallen. Der Konjunktur steht auf Sicht der nächsten drei bis vier Quartal ohne Frage ein Dämpfer bevor. In dem am Dienstag vorgelegten Beige Book, dem Lagebericht der regionalen Notenbanken, wurden die Verbraucherausgaben vor den Anschlägen am 11. September als unverändert bis rückläufig bezeichnet. Die Anschläge und die damit verbundenen Entlassungen, dürften den negativen Trend bei den Verbraucherausgaben verstärkt haben.

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