US-Regierung enttäuscht von WTO-Entscheidung

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US-Regierung enttäuscht von WTO-Entscheidung

Die US-Regierung hat "enttäuscht" auf die Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) reagiert, die im Streit um milliardenschwere US-Exportsubventionen erneut den Europäern Recht gegeben hat.

vwd/afp WASHINGTON. Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean McCormack, sagte am Montag in Washington jedoch auch, die USA wollten mit der EU zusammenarbeiten, um diesen Konflikt beizulegen. Zusammen mit dem Kongress und betroffenen Branchen werde die Regierung nun über die nächsten Schritte beraten.

In dem Berufungsverfahren hatte die WTO erneut entschieden, dass die Exportsubventionen der Vereinigten Staaten illegal sind. Damit können die Europäer nach Angaben der EU-Kommission in Brüssel nun ihrerseits US-Produkte mit Strafzöllen von bis zu vier Mrd USD belegen. US-Gesetze erlauben Firmen, ihre Exporte über Tochterunternehmen in Steuerparadiesen abzuwickeln. Auf diese Weise können Konzerne ihre Waren nach Europa verkaufen, ohne die eigentlich fälligen US-Steuern zu entrichten. Dies wurde von der EU und nun erneut von der WTO bemängelt.

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