US-Regierung, FBI und Microsoft machen mobil
Warnung vor dem Computervirus Code Red

Die US-Regierung, die amerikanische Bundespolizei FBI und die Softwarefirma Microsoft machen gemeinsam gegen den Coputervirus Code Red mobil.

ap WASHINGTON. Am heutigen Montag wollen sie zusammen mit weiteren Experten in einem Aufruf Organisationen und Unternehmen vor dem Virus warnen und sie zu Sicherheitsmaßnahmen auffordern. Bei Code Red handelt es sich um so genannten Wurm, der sich selbstständig weiterverbreitet. Der Urheber ist bislang unbekannt.

Die Techniker der Firma, die ihn entdeckte, benannte ihn nach einem Erfrischungsgetränk. Vor rund zwei Wochen hatte der Wurm versucht, die Web-Site des Weißen Hauses lahm zu legen. Dank technischer Vorkehrungen scheiterte der Angriff aber. Bei dem Angriff handelte es sich um einen so genannten Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS). Dabei wird ein bestimmter Rechner von vielen anderen Computern gleichzeitig so sehr mit Daten überflutet, dass er schließlich zusammenbricht. Code Red manipuliert die infizierten Rechner so, dass sie alle zum gleichen Zeitpunkt eine Anfrage an einen Zielrechner starten.

Der Wurm Code Red hatte bei seinem Auftreten Mitte Juli allein innerhalb weniger Stunden weltweit mehr als 250 000 Rechner befallen. Er verbreitet sich schneller als alle Computerviren in der jüngsten Zeit. Der oder die Autoren des Wurms nutzen dabei eine Sicherheitslücke in den Microsoft-Betriebssystemen NT 4.0 und 2000. Für diesen Fehler gibt es zwar inzwischen eine Korrektur, allerdings wird sie nicht überall eingesetzt.

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