US-Regierung fühlt sich nach Nato-Treffen ermutigt
Bush sieht schon vier Staaten bei Raketenabwehr hinter sich

dpa BRÜSSEL. Mindestens vier der 18 amerikanischen Nato-Partner unterstützen nach Darstellung der USA ihre Pläne für eine Raketenabwehr. Ein US-Regierungsbeamter wollte am Mittwoch in Brüssel zwar nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren, dass es sich um Italien, Spanien, Ungarn, Polen und möglicherweise Großbritannien handelt.

"Alle Länder erkannten an, dass die Gefahr echt und die Debatte wichtig ist. Mehr als vier gaben zu verstehen, dass sie die Raketenabwehr für den richtigen Weg halten. Andere Länder sind eindeutig an weiteren Diskussionen interessiert", sagte der Beamte nach dem Sondergipfel des Verteidigungsbündnisses in der belgischen Hauptstadt. Die US-Regierung sei durch den Verlauf der Erörterungen ermutigt.

Es habe auch keine Anzeichen dafür gegeben, dass die Allianz einheitlich den ABM-Vertrag zur Begrenzung der Raketenabwehr von 1972 zwischen Washington und Moskau für den Eckstein strategischer Stabilität halte. Der ABM-Vertrag sei auf die eine oder andere Weise kaum erwähnt worden. Die Bush-Regierung hält das Abkommen für ein Überbleibsel des Kalten Krieges, das einer neuen nuklearen Sicherheitsstrategie im Weg steht.

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