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US-Regierung lehnt Staatshilfe für United Airlines erneut abDPA-Datum: 2004-06-28 19:01:29

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat einen Antrag der insolventen amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines auf finanzielle Hilfe zum dritten Mal abgelehnt. Die zuständige Behörde Air Transportation Stabilization Board (ATSB) teilte die Entscheidung am Montag mit. Zur Begründung hieß es, UAL Corp. < UALA.NAP > < UAL.BER > habe positive Maßnahmen ergriffen, um Kosten zu senken und die Wettbewerbsstellung zu stärken. Die Kreditmärkte hätten sich seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gebessert, so dass UAL sich ohne staatliche Hilfe finanzieren könne.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat einen Antrag der insolventen amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines auf finanzielle Hilfe zum dritten Mal abgelehnt. Die zuständige Behörde Air Transportation Stabilization Board (ATSB) teilte die Entscheidung am Montag mit. Zur Begründung hieß es, UAL Corp. < UALA.NAP > < UAL.BER > habe positive Maßnahmen ergriffen, um Kosten zu senken und die Wettbewerbsstellung zu stärken. Die Kreditmärkte hätten sich seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gebessert, so dass UAL sich ohne staatliche Hilfe finanzieren könne.

United Airlines beziehungsweise ihre Holdinggesellschaft UAL Corp hatte 1,1 Milliarden Dollar an Kreditbürgschaften beantragt, nachdem die ATSB zwei frühere Anträge über 1,8 und 1,6 Milliarden Dollar abgelehnt hatte. Ein weiterer Beihilfeantrag sei nicht zulässig, hieß es bei der ASTB.

Der US-Kongress hat die ATSB im Rahmen eines Rettungsprogramms für die Fluggesellschaften nach den Terroranschlägen gegründet und einen Hilfsfonds mit 10 Milliarden Dollar dotiert. Seitdem wurden sechs Kredite in Höhe von insgesamt 1,56 Milliarden Dollar vergeben. Zu den Nutznießern gehören US Airways (900 Millionen Dollar) und America West (380 Millionen Dollar).

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