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US-Regisseur scheitert mit Klage gegen Warner-Studios

US-Regisseur Francis Ford Coppola ist im Streit um eine Verfilmung des Märchens Pinocchio mit einer Klage auf 80 Mill. Dollar (etwa 180 Mill. DM) Schadenersatz gegen die Warner-Studios gescheitert.

Reuters LOS ANGELES. Das Oberste Gericht von Kalifornien nahm am Mittwoch eine Eingabe Coppolas zu einem früheren Urteil nicht an. Der Regisseur des Antikriegsfilms "Apokalypse Now" hatte Warner 1995 wegen einer von ihm geplanten Spielfilm-Version über die Märchenfigur Pinocchio verklagt. Er warf dem Studio vor, sich in unangemessener Weise eingemischt zu haben, als er den Film einem großen Konkurrenten Warners, den Columbia Pictures, anbot. Coppola hatte zuvor vergeblich versucht, den Film mit Warner zu produzieren.

Ein Gericht in Los Angeles hatte die Warner Studios 1998 zu einer Strafe von umgerechnet knapp 135 Mill. DM und annähernd 45 Mill. DM Schadensersatz verurteilt. Eine Berufungsinstanz hob das Urteil allerdings auf, wogegen Coppola vor das Oberste Gericht von Kalifornien zog. Coppola stand für eine Stellungnahme zunächst nicht zur Verfügung. Eine Warner- Sprecherin sagte, für ihr Unternehmen sei der Fall endgültig und angemessen geklärt.

Coppola wurde auch durch das Mafia-Epos "Der Pate" bekannt. Gegenwärtig arbeitet er an dem Film "Megalopolis", mit dessen Dreharbeiten noch vor Ende des Jahres begonnen werden soll.

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