US-Schnellstart für deutsche Automobilhersteller

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US-Schnellstart für deutsche Automobilhersteller

BMW, Volkswagen und Audi haben das Jahr 2002 im wichtigsten Auslandsmarkt gut begonnen. Nur Porsche musste einen deutlichen Verkaufsrückschlag hinnehmen.

dpa/vwd DETROIT. BMW, Volkswagen und Audi haben das Jahr 2002 im wichtigsten Auslandsmarkt mit einem Schnellstart begonnen. Die drei deutschen Autohersteller konnten im Januar 2002 in den USA weiter zulegen. Porsche musste hingegen einen deutlichen Verkaufsrückschlag hinnehmen.

Der US-Absatz von Ford, einschließlich Jaguar, Volvo und Land Rover, fiel im Januar gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 10,4 % auf 232 982 Fahrzeuge.

Porsche lieferte im Januar 2002 nur noch 1485 Sportwagen aus oder 28 % weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Porsche Cars North America begründete den jüngsten Verkaufsrückschlag am Freitag mit ungewöhnlich starken Absatzziffern im Januar und Februar 2001. Diese waren wiederum auf zwei verspätete Fahrzeuganlieferungen im Dezember 2000 sehr hoch ausgefallen.

Trotz des Verkaufsrückgangs liege die Gesellschaft im Plan. Die amerikanische Porsche-Tochter gab sich für das Verkaufsklima im Jahr 2002 optimistisch. Die Nachfrage sei für alle 911-Modelle sehr stark, besonders für den Targa und den Carrera 4S.

Die BMW of North America LLC erzielte einen Rekordabsatz von 15 923 Autos, teilte die amerikanische BMW-Tochter mit. Damit wurde das Ergebnis der Vorjahresvergleichzeit um 16,2 % übertroffen. Der Pkw-Verkauf stieg um 20 % auf 12 778 Einheiten. Dabei wurden seit dem Verkaufsbeginn am 19. Januar 1 510 der neuen großen 744i-Modelle ausgeliefert. Die Amerikaner nahmen im Berichtsmonat auch 3145 X5-Geländewagen ab, plus vier Prozent.

VW steigerte seinen Absatz im amerikanischen Automarkt im Januar gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um sechs Prozent auf 21 367 Autos, gab die Volkswagen of America bekannt. Der Passat legte massiv um 62,5 % auf 6076 Stück zu. Der Jetta-Absatz schrumpfte um 9,7 %, während die Golf-Auslieferungen um 20,8 % stiegen. Der neue Beetle wies gegenüber Januar 2001 einen Verkaufsrückschlag von 16,4 % auf.

Die Audi of America bediente im Januar 6322 US-Kunden, plus 2,5 %. Dabei schoss der Absatz des neuen A4 um 33,3 % auf 3575 Einheiten in die Höhe. Dagegen gab es bei den anderen Audi - Modellen Verkaufseinbußen.

Die Mercedes-Benz USA, Montvale, hat im Januar ihren Absatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 19 % auf 15 098 Fahrzeuge gesteigert. Wie der Automobilkonzern am Freitag mitteilte, erzielte die C-Klasse mit 4 534 verkauften Einheiten einen Spitzenabsatz. Dies bedeute eine Steigerung um 93,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Fahrzeuge der E-Klasse folgten mit einem Absatz von 3 173 Stück (plus 9,9 %). Mit 3 175 Fahrzeugen lag die Nachfrage nach Automobilen der M-Klasse auf gleichem Niveau.

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