US-Soldat erschossen
Blair dankt britischen Soldaten im Irak

Der britische Ministerpräsident Tony Blair hat als erster westlicher Regierungschef den Irak nach dem Sturz Saddam Husseins besucht. Unterdessen kam es in Bagdad erneut zu einem schweren Zwischenfall.

dpa/rtr LONDON/BASRA. Der britische Ministerpräsident Tony Blair hat als erster westlicher Regierungschef den Irak nach dem Sturz Saddam Husseins besucht.

Am Donnerstag kam er von Kuwait aus in der südirakischen Stadt Basra an, um den britischen Truppen für ihren Einsatz im Krieg zu danken. Derzeit sind noch etwa 20 000 britische Soldaten im Irak stationiert. Blair wollte unter anderem auch mit dem Zivilverwalter für den Irak, Paul Bremer, zusammentreffen.

Zuvor war Blair vom kuwaitischen Herrscher Scheich Dschabir el Ahmed el Sabah in dessen Residenz in Dasman empfangen worden. Das berichtete die staatliche kuwaitische Nachrichtenagentur KUNA. Ziel von Blairs Besuch in Kuwait war es, der Führung des Golfemirats für ihre Unterstützung während des Irak-Krieges zu danken.

Wieder Zwischenfall im Irak

Unterdessen ist ein amerikanischer Soldat am Donnerstag in Bagdad bei einem feindlichen Angriff ums Leben gekommen. Wo genau der Schusswechsel stattfand, teilte das US-Central Command in Bagdad nicht mit.

Der Soldat sei auf einer der Hauptversorgungsstraßen unterwegs gewesen, als er unter Beschuss geriet. Der Vorfall werde untersucht. Während der vergangenen Tage ist es wiederholt zu Angriffen auf US-Truppen im Irak gekommen. Erst am Dienstag waren nach US-Militärangaben in der irakischen Stadt Falludscha bei einem solchen Angriff zwei Soldaten getötet und neun verletzt worden.

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