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US-Staaten fordern: Explorer raus aus Windows

Im Kartellstreit verlangen etliche US-Bundesstaaten von Microsoft, Windows zu entflechten. Zudem soll das Office-Paket auch für andere Betriebssysteme angeboten werden.

dpa-afx WASHINGTON. Neun US-Bundesstaaten und der District of Columbia haben im Kartellrechtsverfahren gegen den Softwarehersteller Microsoft gefordert, den Web-Browser "Internet Explorer" und das Betriebssystem "Windows XP" zu entflechten. Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten 40-seitigen Schreiben der Rechtsanwälte an das zuständige Gericht hervor.

Microsoft soll zudem dazu gezwungen werden, sein Bürosoftwarepaket "MS Office" auch für weitere Betriebssysteme anzubieten. Außerdem solle sich das Unternehmen verpflichten, "MS Office" für das Macintosh-System von Apple Computer nicht vom Markt zu nehmen.

Neben dem Regerungsbezirk handelt es sich bei den neun klagenden Staaten um Kalifornien, Connecticut, Florida, Iowa, Kansas, Massachusetts, Minnesota, Utah und West Virginia. Diese Bundesstaaten hatten dem außergerichtlichen Vergleich mit Microsoft nicht zugestimmt.

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