US-Staatsanleihen wenig verändert
Powell-Rede treibt Ölpreise weiter in die Höhe

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach Beginn der mit Spannung erwarteten Rede von US-Außenminister Colin Powell vor dem UNO-Sicherheitsrat zum Irak-Konflikt weiter gestiegen.

Reuters LONDON. In London kostete ein Barrel (rund 159 Liter) der führenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 31,60 Dollar und damit 51 Cent mehr als am Vortag. Terminkontrakte auf US-Öl notierten 57 Cent höher auf 34,15 Dollar je Barrel. Zuvor hatte Powell dem Rat Material präsentiert, das zeigen soll, dass Irak Massenvernichtungswaffen besitzt. Händler fürchten, dass ein Irak-Krieg zu erheblichen Unterbrechungen der Öllieferungen aus dem Nahen Osten führen könnte, der ein Drittel der weltweiten Ölförderung abdeckt.

US-Staatsanleihen zeigten sich nach Beginn der Ausführungen Powells wenig verändert. Zehnjährige Papiere etwa verloren 8/32 auf 100-10/32 bei einer Rendite von 3,96 (Dienstag 3,93) Prozent.

Powell sagte im UNO-Sicherheitsrat in New York, Geheimdienstinformationen zeigten, dass Irak Papiere über Massenvernichtungswaffen vernichtet habe. Er führte Tonbänder, Fotos, Satellitenaufnahmen und andere Dokumente vor, um die Vorwürfe der USA gegen Irak zu untermauern.

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