US-Staatsanwaltschaft ermittelt
Qwest-Aktie bricht ein

Die Aktien des US-Telekom-Unternehmens Qwest Communications International sind am Mittwoch im frühen Handel an der Wall Street um knapp 40 Prozent auf 1,60 Dollar eingebrochen. Zuvor hatte das finanziell angeschlagene Unternehmen mitgeteilt, die US-Staatsanwaltschaft in Denver habe strafrechtliche Ermittlungen gegen Qwest aufgenommen.

Reuters DENVER. Qwest werde ohne Einschränkungen mit der Staatsanwaltschaft kooperieren, teilte der viertgrößte lokale US-Telekommunikations-Anbieter am Mittwoch weiter mit. Das Unternehmen sei am Dienstagnachmittag (Ortszeit) über die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft informiert worden. Den Gegenstand der Ermittlungen habe die Staatsanwaltschaft aber nicht präzisiert, hieß es weiter. Die Aktien von Qwest notierten im Verlauf noch rund 30 Prozent im Minus bei 1,84 Dollar.

Erst am vergangenen Freitag hatte es in einem Medienbericht geheißen, das US-Justizministerium habe strafrechtliche Untersuchungen bei Qwest aufgenommen. Das Unternehmen hatte daraufhin mitgeteilt, keinen Grund für Untersuchungen zu sehen. Qwest steckt seit längerem in einer finanziellen Krise und sieht sich mit einem Schuldenberg von rund 26 Milliarden Dollar konfrontiert.

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