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US Steel will National Steel übernehmen

Die US Steel verhandelt mit dem japanischen Stahlkonzern NKK über den Kauf der amerikanischen NKK- Stahltochter National Steel.

dpa PITTSBURGH. Dies teilten US Steel und National Steel mit. Die in den roten Zahlen operierende National Steel ist der sechstgrößte US-Stahlhersteller. Sie hat eine Jahreskapazität von sechs Mill. Tonnen und beschäftigt 8400 Mitarbeiter. US Steel ist die amerikanische Nummer eins.

Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer angestrebten Konsolidierung der von hohen Einfuhren und schwachen Stahlpreisen betroffenen amerikanischen Stahlindustrie statt. US Steel und die drittgrößte US-Stahlgesellschaft Bethlehem Steel hatten bereits Fusionsverhandlungen bestätigt. Es befinden sich angesichts der Stahlkrise 26 amerikanische Stahlfirmen in Konkursverfahren. Es könnten nach Ansicht von Branchenkennern auch die Wheeling-Pittsburgh Steel und die bankrotte LTV Corp. mit in die konsolidierte US-Stahlgesellschaft einbezogen werden.

Die amerikanische Handelskommission International Trade Commission hatte US-Präsident George W. Bush gerade die Einführung von weit reichenden Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte vorgeschlagen. Gefordert werden Sonderzölle von bis zu 40 %, Importquoten und eine Kombination von beiden, die 80 % der US-Stahleinfuhren beträfen.

US Steel forderte als Vorbedingung für eine Konsolidierung der amerikanischen Stahlbranche Einfuhrbeschränkungen, die Übernahme der Pensions- und Krankenversicherungskosten für pensionierte Stahlarbeiter durch die Regierung und ein neues Tarifabkommen, das eine bedeutsame Senkung der Betriebskosten bringen solle.

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