US-Studie: Privates Surfen tut den Unternehmen gut

US-Studie
Privates Surfen tut den Unternehmen gut

Privates Internet-Surfen im Büro mindert einer US-Studie zufolge nicht die Arbeitsleistung. Mitarbeiter, die am Arbeitsplatz das Internet privat nutzen, seien dafür zu Hause oft für ihren Arbeitgeber online.

HB/dpa HAMBURG. Das ergab eine in dieser Woche veröffentlichte Studie der Universität Maryland und des Marktforschungsunternehmens Rockbridge Associates. Demnach verbringen die Arbeitnehmer mit Internetzugang im Büro und zu Hause zwar im Durchschnitt wöchentlich 3,7 Stunden mit privatem Surfen am Arbeitsplatz. Zu Hause seien sie allerdings durchschnittlich 5,9 Stunden die Woche für ihren Arbeitgeber online.

"Die Studie legt nahe, dass Firmen den persönlichen Gebrauch des Internets am Arbeitsplatz nicht nur als unvermeidlich akzeptieren sollten, sondern als positiv für das Unternehmen", sagt Roland Rust, Direktor des an der Studie beteiligten Center for e-Service an der Universität von Maryland dem Nachrichtenportal "news.com". Werde die private Nutzung des Internets im Büro unterbunden, könnte das zu einer geringeren Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter führen.

Die Ergebnisse legten nahe, dass der Internetzugang nicht die berufliche Leistung durch privates Surfen mindere, sondern dass nur ein Teil des Arbeitsaufwands vom Büro nach Hause verlegt werde. Für die Studie befragten die Forscher im Dezember 2002 insgesamt 501 repräsentativ ausgewählte Nutzer.

Mehr dazu im Internet:
National Technology Readiness Survey

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