US-Telefonriese macht weniger Gewinn und Umsatz
Wenn das Telefon seltener klingelt

Der US-Telefon- und Kabelfernsehkonzern AT&T Corp hat im vierten Quartal 2001 weniger erwirtschaftet als im Vorjahreszeitraum, aber mit seinen Ergebnissen die Expertenprognosen etwas übertroffen.

Reuters NEW YORK. Der Umsatz sei im letzten Jahresviertel 2001 um 9,5 % auf 12,59 Mrd. $ gesunken, teilte AT&T, der größte Kabelfernseh- und Ferngespräche-Anbieter der USA, am Mittwoch in New York mit. Der Gewinn je Aktie habe ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten auf fünf (Vorjahr 24) Cent abgenommen. Wall-Street-Analysten hatten zuvor einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Durchschnitt einen Gewinn von vier Cent je Aktie prognostiziert.

Nach Sonderposten wies AT&T im Schlussquartal 2001 einen Nettoverlust von 1,39 (minus 1,64) Mrd. $ oder 39 (minus 45) Cent je Aktie aus. Für das erste Quartal 2002 rechnet der US-Konzern mit einem Gewinn aus fortlaufenden Geschäften vor Einmal-Effekten im Rahmen von zwei bis fünf Cent. Die Umsätze werden AT&T zufolge im Vergleich zum Schlussquartal 2001 mit einer etwas höheren Geschwindigkeit abnehmen. Im Gesamtjahr 2002 würde der Absatz an Geschäftskunden um drei Prozentpunkte mehr abnehmen als im vergangenen Jahr, während er im Privatkundengeschäft um mehr als 20 % zurückgehen werde. In der Kabelfernseh-Sparte will AT&T seinen Kunden 2002 neue Dienstleistungen anbieten und das Umsatzwachstum ankurbeln.

In New York lagen die AT&T-Aktien nach rund einer halben Handelsstunde mit 17,45 $ gut zwei Prozent im Minus.

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