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US-Tochter der Münchener Rück mit hohem Quartalsverlust

Die US-Tochter American Re der Münchener Rück hat im dritten Quartal vor allem wegen der Terroranschläge einen Verlust von mehr als einer halben Milliarde $ verbucht. Mehr als die Hälfte des Fehlbetrags von 506,5 Mill. $ (rund 1,1 Mrd. DM/577 Mio Euro) entfalle auf die Schäden aus den Terrorangriffen, teilte die Münchener Rück am Donnerstag mit.

dpa MÜNCHEN. Die Münchener Rück kündigte zudem an, der American Re Corp mehr als eine Milliarde $ zuzuführen.

Die Belastungen der US-Tochter seien in den Schadenprognosen der Münchener Rück enthalten, betonte ein Sprecher der Münchener Rückversicherungs AG-Gesellschaft (München). Der Konzern hatte die mögliche Belastung vor Steuern auf 2,1 Mrd. Euro (4,11 Mrd. DM) beziffert.

Die Milliarden-Kapitalzufuhr sei zudem nicht ergebniswirksam, sagte der Sprecher weiter. Es gehe auch nicht darum, Löcher zu stopfen. Die American Re verfüge über zwei Mrd. $ Eigenkapital. Die Gruppe solle aber gut gerüstet sein für den erwarteten Aufschwung des Marktes in den USA.

Das New Yorker Flugzeugunglück vom Montag wird die Münchener Rück nach eigenen Angaben mit nicht mehr als 50 Mill. $ belasten. Das Unglück verdeutliche noch einmal die Notwendigkeit, die gesamte Risikosituation noch einmal zu überdenken. Dabei erwarte die Münchener Rück "markante Preis- und Bedingungsverbesserungen bei der derzeit laufenden Erneuerung vieler Rückversicherungsverträge".

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