US-Verbrauchervertrauen auf niedrigsten Stand seit 1994
Wall Street im Minus

Nach der Veröffentlichung des US-Verbrauchervertrauens für Oktober sind die Kurse an den US-Börsen auf Talfahrt gegangen.

dpa-afx NEW YORK. Der Dow Jones Industrial Average verlor bis 17.00 Uhr 1,78 Prozent auf 9.104,68 Punkte. Der Tagestiefstand lag bisher bei 9.065,59 Zählern.

Der breiter angelegte S&P 500-Index zeigte sich zunächst sehr schwach konnte aber zuletzt die Verluste wieder etwas vermindern; der Indikator stand bei minus 1,86 Prozent bei 1.058,21 Zähler. Auch an der Computerbörse Nasdaq ging es steil bergab. Der Composite-Index sank um 2,46 Prozent auf 1.657,67 Zähler und der Nasdaq 100 gab 2,89 Prozent auf 1 334,87 Punkte ab.

Die Gefahr, dass die USA in den kommenden Tagen wiederum das Ziel von Terroranschlägen werden könnten und der unerwartet starke Rückgang beim Konsumentenvertrauen habe die Investoren zu Verkäufen bewegt, sagten Händler.

Der Index des US-amerikanischen Verbrauchervertrauens ist im Oktober auf 85,5 Punkte gefallen. Das teilte das privatwirtschaftliche Marktforschungsinstitut The Conference Board mit. Der Indexstand liegt damit deutlich unter der Schätzung der Wall-Street-Analysten. Die Experten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 95 Punkte gerechnet.

Die Aktien des Automobilkonzerns sanken zunächst, notierten aber zuletzt unverändert bei 16,21 US-Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen bestätigt, dass Ford-Chef Jacques Nasser den Konzern verlassen muss und durch Chairman William Clay Ford ersetzt wird.

Verizon gaben 1,08 Prozent auf 49,65 Dollar ab, obwohl der Telekommunikationskonzern solide Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt hatte.

AT&T büßten 1,59 Prozent auf 15,52 Dollar ab. Die Ratingagentur Standard&Poor's hatte die Ratings für den Telekommunikationskonzern herab gestuft.

US Airways verloren 2,36 Prozent auf 4,56 Dollar, nachdem die Fluggesellschaft einen Verlust je Aktien vor Sonderposten von 6,45 Dollar für das dritte Quartal ausgewiesen hatte. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte dieser Fehlbetrag nur 45 Cent betragen. Experten zufolge hat der Rückgang des Passagieraufkommens nach den Ereignissen am 11. September zu diesem Gewinneinbruch geführt.

Im Spitzenfeld der Gewinner im Dow Jones standen Procter&Gamble . Das Unternehmen hatte am Dienstag Zahlen zum Gewinn je Aktie im ersten Geschäftsquartal gemeldet, die die Analystenerwartungen um 2 US-Cent übertrafen. Die Anteilscheine des Konsumgüter-Konzerns kletterten um 0,98 Prozent auf 72,00 Dollar.

Die Papiere des Tabak- und Nahrungsmittelkonzerns Philip Morris sanken um 3,78 Prozent auf 47,80 Dollar, nachdem Goldman Sachs das Unternehmen von seiner "Recommended List" genommen und auf "Market Outperformer" herab gestuft hatte.

IBM gaben bekannt Crossworlds Software für 129 Millionen Dollar zu kaufen. Die Transaktion solle im ersten Quartal 2002 abgeschlossen werden, hieß es. Crossworlds legten 27,98 Prozent auf 4,53 Dollar zu, während IBM um 0,75 Prozent auf 109,43 Dollar kletterten.

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