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US-Vermittler zu Gesprächen in Pakistan

Der stellvertretende US- Außenminister Richard Armitage ist am Donnerstag in Pakistan eingetroffen, um im Konflikt zwischen Pakistan und Indien um Kaschmir zu vermitteln.

rtr ISLAMBAD. Aus Regierungskreisen in Islamabad verlautete, Armitage werde mit dem pakistanischen Präsidenten General Perves Musharraf und Außenminister Abdul Sattar zusammenkommen und am Freitag zu Gesprächen nach Neu-Delhi weiter reisen.

Indien und Pakistan, die beide über Atomwaffen verfügen, haben über eine Million Soldaten an der gemeinsamen Grenze postiert. Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten sich nach einem Anschlag auf eine indische Kaserne im Mai verschärft, für den Indien kaschmirische Separatisten verantwortlich machte.

US-Präsident George W. Bush hatte am Mittwoch mit Musharraf und dem indischen Ministerpräsidenten Atal Behari Vajpayee telefoniert und auf Schritte zur Entschärfung des Konflikts gedrängt. Ein Sprecher des Präsidialamts in Washington sagte, Bush habe Musharraf erklärt, die USA erwarteten von Pakistan Einhaltung der Zusage, jegliche Unterstützung für den Terrorismus zu beenden. Im Telefonat mit Vajpayee habe Bush Indien aufgefordert, entsprechend mit deeskalierenden Schritten zu reagieren.

Die USA sind besorgt, dass sich der Konflikt um die seit 1947 geteilte Himalaya-Region Kaschmir zu einem Krieg mit nicht absehbaren Konsequenzen für beide Länder ausweiten könnte.

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