US-Vermögensverwalter soll 2,68 Milliarden Dollar kosten
Allianz will Nicholas-Applegate übernehmen

Der deutsche Versicherungskonzern Allianz will den US-Vermögensverwalter Nicholas-Applegate, San Diego, übernehmen.

WSJ/HB NEW YORK. Der deutsche Versicherungskonzern Allianz will den US-Vermögensverwalter Nicholas-Applegate, San Diego, übernehmen. Wie das Wall Street Journal aus unternehmensnahen Kreisen erfuhr, soll der Kauf in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Der Preis für das nicht börsennotierte Unternehmen wird mit voraussichtlich 2,68 Mrd. $ genannt. Dabei sei die Allianz bereit, zunächst 1,08 Mrd. $ zu zahlen. Weitere bis zu 1,6 Mrd. $ seien zugesagt, wenn Nicholas-Applegate den Umsatz innerhalb der nächsten fünf Jahre um mindestens 25 % pro Jahr steigern kann.

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft managt derzeit Aktien im Wert von rund 43 Mrd. $. Nicholas-Applegate wird die Vermögensverwaltung (Asset-Management) der Allianz AG vor allem um den Bereich der eher schwankungsanfälligen Wachstumsaktien erweitern. Die Neuerwerbung füllt damit eine wichtige Lücke im Asset-Management der Allianz.

Erst in diesem Jahr hatte die Allianz 70 % des US-Vermögensverwalters Pimco für 3,3 Mrd. $ erworben. Pimco ist überwiegend bei der Verwaltung von festverzinslichen Papieren engagiert und besitzt mit der Gesellschaft Oppenheimer Capital einen Aktienmanager, der den Schwerpunkt bei so genannten Value-Aktien hat, also bei Anlagen in unterbewertete Aktien.

Trotz der Übernahme von Nicholas-Applegate ist die Allianz, wie zu hören ist, weiter auf Einkaufstour. Der Konzern will in den USA vor allem noch den Bereich Lebensversicherungen ausbauen.

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