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US-Versicherer AIG im Visier von US-Staatsanwalt - Hurrikanschäden

Die Staatsanwaltschaft New York hat Anklage gegen den weltgrößten Versicherer AIG und andere US-Gesellschaften der Branche wegen unzulässiger Bevorzugung einiger Kunden erhoben. Das sagte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

dpa-afx NEW YORK. Die Staatsanwaltschaft New York hat Anklage gegen den weltgrößten Versicherer AIG und andere US-Gesellschaften der Branche wegen unzulässiger Bevorzugung einiger Kunden erhoben. Das sagte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

Die Aktie der American International Group Inc. brach ein. Bis kurz vor Börsenschluss in New York büßten die im US-Leitindex Dow Jones notierten Titel 10,17 Prozent auf 60,18 Dollar ein. Zudem meldete die AIG, dass sie ihre Verluste wegen der Hurrikane Charley, Frances, Ivan und Jeanne sowie der Taifune Chaba, Sangda und Neari auf 500 bis 515 Mill. Dollar nach Steuern schätzt.

Die New Yorker Staatsanwaltschaft erhob außerdem Anklagen gegen die Hartford Financial Services Group , ACE Ltd. , Marsh & Mclennan und Munich American Risk Partners. Zwei AIG-Manager des weltgrößten Versicherers American International Group (AIG) erklärten nach Angaben der Staatsanwaltschaft ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und gaben Wettbewerbsverstöße zu.

Damit wurde ein Bericht des Kabel-TV-Senders Cnbc bestätigt. Den betroffenen Versicherern wird laut dem Fernsehsender vorgeworfen, Geschäfte bestimmten Versicherern zuzuschieben und damit den Bieterprozess zu manipulieren.

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