US-Versicherungsunternehmen zahlt 60 Millionen Dollar
John Hancock wirbt bis 2008 mit Olympia-Ringen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Donnerstag in Salt Lake City für sein weltweites Marketingprogramm "Top" den fünften Sponsoren-Vertrag bis 2008 abgeschlossen. Wie das IOC mitteilte, ist es sich mit dem US-Versicherungskonzern John Hancock bis zu den Olympischen Spielen in Peking einig geworden.

dpa SALT LAKE CITY. Der Vertrag ist mit über 60 Mill. Dollar dotiert und erlaubt dem Unternehmen in seiner Sparte die weltweite Nutzung der Olympischen Ringe. Zuvor hatte das IOC bereits Vereinbarungen mit Coca-Cola, Kodak, SchlumbergerSema und Swatch getroffen. Das Sponsoren-Programm Top ist neben dem Verkauf der Fernsehrechte für Olympische Spiele die Haupteinnahmequelle des IOC.

Über das gegenwärtig laufende Top-Programm, das von 2001 bis 2004 aufgelegt ist und die Winterspiele in Salt Lake City sowie die Sommerspiele 2004 in Athen einschließt, bringen zehn Unternehmen 600 Mill. Dollar ein. Das bis 2008 laufende Top-VI-Programm soll diese Summe deutlich übertreffen. Dabei wirken sich besonders die Chancen von weltweit operierenden Unternehmen auf dem chinesischen Markt im Zusammenhang mit den Peking-Spielen aus.

Hancock-Chef David D'Alessandro hatte während des Korruptionsskandals um Salt Lake City gezögert, ob er den seit 1994 laufenden Vertrag mit dem IOC verlängern sollte. In Salt Lake City erklärte er nun: "Wir sind zufrieden, diesen Vertrag mit IOC - Präsident Rogge unterzeichnen zu können. Wir begrüßen seine neue Führung und sind zuversichtlich, dass er die Olympische Bewegung in die richtige Richtung lenken wird."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%